Hier erhalten Studierende schlüsselfertige Wohnungen

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Alles inbegriffen: Die variablen Wohnmöglichkeiten von studentlodge.ch – Mit rund 1000 Mietobjekten an neun Standorten in und um Bern ist der Verein studentlodge.ch der einzige grosse Anbieter für studentisches Wohnen auf dem Platz Bern. 

Er schätzt insbesondere das Musikzimmer
Der 31-jährige Musikstudent Enrico Zapparatta aus Sizilien wohnt seit 2012 in der studentlodge-Liegenschaft Tscharnergut in einem möblierten Studio. Dafür bezahlt er monatlich 950 Franken, alles inbegriffen. Matchentscheidend ist für ihn vor allem das hauseigene Musikzimmer, wo er jederzeit ungestört auf seiner Bassposaune üben kann, die unbeschränkte Nutzung ist ebenfalls im Mietpreis enthalten. Zapparatta möchte nach dem Masterabschluss einmal einen grösseren Klangkörper leiten. Er könnte sich durchaus vorstellen, nach dem Studium weiterhin im Quartier zu wohnen, denn der Standort sei für ihn ideal – auf dem Land und doch in Stadtnähe. pw

Der Gesprächsort mit Renate Ledermann, Geschäftsführerin von studentlodge.ch, ist nicht zufällig gewählt: An der Mühledorfstrasse 28 im urbanen Fellergut-Quartier in Bern West betreten wir eine topmoderne, helle Lobby mit einladenden, farbigen Sitzmöglichkeiten, ein Begegnungsort und Treffpunkt. Denn die vereinseigene Liegenschaft Bümpliz Nord aus den 1970er-Jahren wurde total saniert und bietet heute mit 203 Einzelzimmern und sechs Studios hohen funktionalen Komfort. Nicht ohne Stolz führt uns Renate Ledermann durch die wohnlichen, hellen Räume, wo die ersten Bewohnerinnen und Bewohner ab 1. Februar 2021 einziehen werden. 

Welche Dienstleistungen sind in Ihren Mietpreisen inbegriffen?
Jeder Mieter, jede Mieterin erhält ein schlüsselfertiges Zimmer, Studio oder eine Wohnung! Der Gesamtmietpreis beinhaltet eine eingerichtete Küche mit Geschirr, Strom, Wlan und Bettwäsche, welche alle drei Wochen in unsere Wäscherei gegeben werden kann. Die Studierenden brauchen keine zusätzlichen Abonnemente.

Andere Länder – andere Sitten: Wie erleben Sie die unterschiedlichen Kulturen?
Bezüglich der Sauberkeit und dem Handling von Küchengeräten erleben wir einiges. Einige wissen nicht, wie ein Backofen oder eine Mikrowelle funktioniert oder wie man mit Glaskeramik-Induktions-Herdplatten umgeht, einfach weil sie solche Annehmlichkeiten in ihrem Heimatland nicht kennen. 

Mit welchen Anliegen und Bedürfnissen gelangen die Studierenden an Sie?
(lacht) Es erstaunt mich immer wieder, wenn Studierende mit einem einfachen, bloss einseitigen Mietvertrag nichts anzufangen wissen. Es ist halt oft das erste Mal, dass sie ohne elterliche Hilfe auf sich allein gestellt sind und Pflichten übernehmen müssen. Deshalb fehlt auch das notwendige Verantwortungsbewusstsein. Die grösste Aufmerksamkeit hingegen gilt jeweils dem tadellosen Funktionieren des Internets. 

Wie gestalten sich die Wohnbedürfnisse der Mieterinnen und Mieter?
Der Flächenbedarf, die Anforderungen an die Nasszellen, der Wunsch nach längeren und breiteren Betten sind in den letzten Jahren gestiegen – kurz: mehr Komfort. Weiter stellen wir fest, dass die Eigen- und Gruppenverantwortung gesunken ist. Diese Verantwortung wird zunehmend an Dritte, das heisst an den Vermieter, «delegiert».

Peter Widmer 
Fotos: Christoph Amman/zvg

Details zu allen Objekten und Buchungen unter: studentlodge.ch, welcome@studentlodge.ch,
Tel: 031 991 11 67

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