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«60 Jahre sorgfältiges und solides Handwerk»

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Experte in Sachen Carrosseriebau: Urs Boss.

CARROSSERIE G&G AG – Ein guter Carrosseriebauer ist Gold wert. Im Interview spricht Geschäftsführer Urs Boss über sein Unternehmen und wie es sich in Corona-Zeiten schlägt.

Erzählen Sie uns kurz über sich und Ihr Unternehmen. Wie lange ist die Carrosserie G&G AG schon «auf Platz»?
1985 bin ich als ausgebildeter Carrossier Spenglerei EFZ in die Carrosserie G&G gekommen. Ich hatte die Möglichkeit, diverse Positionen zu durchlaufen: vom normalen Mitarbeitenden, über Lehrlingsausbilder, zum Abteilungsleiter bis zur heutigen Position als Geschäftsführer und Inhaber. Seit 60 Jahren wird in der Carrosserie G&G AG solides, sorgfältiges Handwerk ausgeführt. Stetige Modernisierung von Anlagen und neue Arbeitsmethoden haben uns zum heutigen, zeitgemässen Unternehmen weiterentwickelt.

Was zeichnet die Carrosserie G&G AG als Carrosseriebauer besonders aus?
Unser Angebot umfasst sämtliche Reparaturen und optische Verbesserungen rund um das Fahrzeug. Die Spanne geht von grossen Strukturschäden bis hin zu detaillierten Arbeiten, die viel Fingerspitzengefühl verlangen, wie etwa die «Drücktechnik». Scheibenreparaturen, Scheibenersatz, Felgen instand setzen, Pneu wechseln aber auch Fahrzeugreinigung und Politur werden von unserem gut ausgebildeten Team professionell erledigt.

Wie meistern Ihre Mitarbeiter und Sie die aktuelle Corona-Krise? Gibt es auch Während Corona-Zeiten noch genug Blechschäden zu reparieren
Situationsbedingt finden heute weniger Fahrten statt. Somit entstehen auch weniger Schäden, oder Reparaturen werden auf einen späteren Zeitpunkt verlegt. Dies zwingt auch unser Unternehmen zu Kurzarbeit. Wobei weniger Arbeitsanfall für die Mitarbeiter bei der Unternehmensleitung tendenziell mehr Aufwand erzeugt. Auftragsbe-schaffung, administrative Arbeiten und so weiter.

Was verbindet Ihr Unternehmen und Sie persönlich mit Bern-West?
Der Betrieb wurde in Bümpliz gegründet. Als die damaligen Loka-litäten zu klein wurden, suchten die ehemaligen Besitzer einen neuen Standort, den sie in Niederwangen gefunden haben. Die Carrosserie ist seit ihrer Entstehung ein fester Bestandteil von Bern-West.

Wie erholen Sie sich privat nach einem harten Arbeitstag im Unternehmen?
Wir interessieren uns für diverse Sportarten. Dabei unterstützen wir verschiedene Sportclubs und gehen sehr gern an die jeweiligen Veranstaltungen. Unsere Leidenschaft für den Sport bringt mit sich, dass wir uns auch selbst gern sportlich betätigen, vorzugsweise auch an der frischen Luft.

Was fehlt Ihnen durch die Corona-Krise privat besonders?
All die gesellschaftlichen Aspekte, welche leider momentan, wie bei allen, einfach zu kurz kommen. Unser Netzwerk ist privat sowie geschäftlich eng verbunden – die Begegnungen von Freunden und Bekannten fehlen uns sehr.

Foto: Reto Fiechter

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