«Ein grosses Herz und viel Einfühlungsvermögen»

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David Aegerter ist Regionalleiter Bern-Mittelland-Zentralschweiz und ein waschechter Berner.
Ihn verbindet viel mit Bern-West. Was genau und wie man als Seniorendienstleister im Stadtteil VI erfolgreich ist, erzählt er im Interview.

Welche Dienstleistungen bieten Sie an?

Wir unterstützen ältere Menschen, damit sie so lange wie möglich in ihrem Zuhause bleiben können. So individuell wie deren Bedürfnisse sind unsere Dienstleistungen. Von wenigen bis 24 Stunden können sich Senioren und Angehörige auf uns verlassen.

Wie sieht Ihre Kundenstruktur aus?

Unsere Kunden sind meist über 80 Jahre alt. Frauen und Männer halten sich in etwa die Waage, mit leichtem Vorsprung bei den Damen. Der Unterstützungsbedarf reicht von wenigen Handreichungen im Haushalt bis hin zur Gestaltung der gesamten Tagesstruktur mit Einkaufen, Kochen, Haushaltsführung, Aktivierung bis hin zur Grundpflege und Nachtbetreuung.  

Was macht einen guten Seniorenbetreuer aus?

Ein grosses Herz und viel Einfühlungsvermögen. Die Fähigkeit, über den Tellerrand zu schauen und Wünsche von den Augen abzulesen. 

Was macht gerade Ihre Produkte so besonders?

Die Individualität: Unsere Dienstleistungen richten wir ganz auf das persönliche Bedürfnis aus. Zudem leisten wir unsere Einsätze genau dann, wenn die Kunden es wünschen und dies mit immer den gleichen Betreuungspersonen. Die beste Voraussetzung für Sicherheit, Wohlbefinden und Lebensqualität zuhause.

Würden Sie selbst ihre Dienstleistungen in Anspruch nehmen?

Ich bin noch etwas jung dafür und hoffe, dass dies noch ein Weilchen nicht nötig sein wird. Mein Massstab ist aber immer, ob ich die Dienstleistung für meine Eltern buchen würde und das würde ich sofort!

Was verbindet Ihr Unternehmen und Sie persönlich mit dem Stadtteil VI?

Ich persönlich fühle mich schon immer verbunden mit Bern. Meine Eltern sind in der Stadt Bern aufgewachsen, ich wohne seit jeher im Kanton Bern. 

Wie meistert Ihr Unternehmen die aktuelle Coronakrise?

Wir können und wollen uns nicht beklagen. Es ist gerade für unsere Betreuerinnen eine Herkulesaufgabe. 

Und jetzt brechen Sie mal eine Lanze für Ihr Team.

Ich bin stolz, so viele hochmotivierte Menschen begleiten zu dürfen. Gerade jetzt beziehungsweise seit Ausbruch der Pandemie ist es bemerkenswert, was unsere Betreuerinnen alles leisten, damit unsere Kunden zuhause sicher und umsorgt sind. Ein riesiges Danke an alle Home Instead-Mitarbeitenden für ihren tagtäglichen Einsatz!

Wie entspannen Sie nach einem harten Tag im Unternehmen?

Den Abend mit der Familie ausklingen lassen, unserer «Kleinsten» eine Gutenachtgeschichte vorlesen und regelmässig einen Saunagang machen. Dennis Rhiel 

ZUR PERSON
David Aegerter (42)
ist verheiratet und hat drei Kinder. Zur Familie gehören auch Katze Maila und Hundewelpe Bontschi. Der gelernte Koch hat sich zum Restaurateur und CAS soziale Gerontologie weitergebildet. Er fährt gerne Ski im Berner Oberland und  sein Lieblingsort in Bern-West ist das Bernaqua.

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