Lassen wir es uns gut gehen!

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Welch ein Gefühl: wir gehen wieder in eine Beiz, setzen uns hin, und eine freundliche Bedienung fragt nach unseren Wünschen, düst davon und bringt uns das Gewünschte. Ist das wie früher, wie vor dem ersten Lockdown? Wir haben vier Beizer aus Berns Westen gefragt, was sich in ihrem Restaurant geändert hat.

Schlagerfreunde kennen das Restaurant Jäger über die Landesgrenzen hinaus. Ende Juni hätte nämlich das jährliche Open-Air stattfinden sollen, diesmal mit den unverwüstlichen Amigos. «Eine corona-gerechte Durchführung wäre aber nicht möglich. Deshalb mussten wir den beliebten Anlass absagen» bedauert Rolf Klopfenstein. «Dafür konzentrieren wir uns auf zufriedene Gäste im  Restaurant.» Die seit vielen Jahren im Jäger tätige Crew hat die Lockdown-Zeit nicht untätig verbracht. Die mit viel Holz ausgestattete Gaststube, das Jäger- und das Waldstübli riechen frisch. Die Stammgäste sind hoch er-freut und setzen sich sofort auf den gleichen Stuhl wie vor der Pandemie.

Kenner sind sich einig: westlich vom Ural gibt es das beste Cordon Bleu im Jäger Bethlehem. Da verlassen sogar deutsche Touristen auf dem Weg in den Süden die Autobahn, um sich diese
gastronomische Spezialität zu gönnen.

Die Tische sind liebevoll gedeckt. Die Gäste können kommen.


Noch gibt es ein paar Einschränkungen
Pro Tisch sind drinnen maximal vier Personen und draussen maximal sechs Personen erlaubt. Es gilt eine Sitzpflicht. Die Maske darf nur am Tisch abgelegt werden. Zwischen den Tischen muss ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Von sämtlichen Personen werden die Kontaktdaten erhoben.

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